Home NaturPur Teemischung selbst gemacht – die Sonne in der Tasse

Teemischung selbst gemacht – die Sonne in der Tasse

by karinareichl
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Den Sommer einfangen mit seinem Duft von Blumen, dem intensiven Geschmack von heimischen Früchten und der Kraft der warmen Sonne. Ja, ich bin ein Sommer-Typ und würde ihn am liebsten konservieren 😉 Dem Winter ist das egal. Er wird kommen. An einem trüben Tag während der kalten Monate werde ich heuer aber Abhilfe haben. Eine Tasse Sommer-Tee mit Blumen und Kräutern aus meinem Garten.

Meine eigene Teemischung

Es ist wirklich keine Hexerei, einen Tee oder eine Teemischung selbst zu machen. Dieser kann entweder aus einer einzigen getrockneten Pflanze oder Frucht bestehen oder aus einer Kombination. Achtet hier nur auf die Zusammensetzung. Eine Teemischung benötigt:

1.)       Basis- oder Hauptmittel
2.)       Begleitmittel
3.)       Geschmacksverbesserer bzw.
4.)       Füllmittel

Idealerweise werden drei bis fünf Zutaten miteinander vermischt, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig nicht blockieren. Auch farblich und geschmacklich sollten sie miteinander harmonieren. Letzteres ist immer Geschmackssache.

Für meine Sommer-Teemischung verwende ich die Kräuter und Blumen, die ich aktuell bei mir im Garten finde. Diese lasse ich trocknen und fertig!

In meiner Sommer-Teemischung zu finden:

1.)       Ringelblume
2.)       Dost/Majoran
3.)       Rose
4.)       Minze und Zitronenmelisse

 

Dann in eine luftdichte Dose verpacken und bevor ihr die Mischung mit heißem Wasser aufgießt ein wenig zerkleinern. Das sorgt für mehr Geschmack im Tee und erinnert auch an langen, kalten Winterabenden für einen Moment an meine Lieblingsjahreszeit. ☺

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4 comments

Frauke Christiansen 6. Juni 2017 - 21:31

Liebe Karin,
ich freue mich, endlich etwas über das Mischen eines Tees gefunden zu haben. Kannst Du mir bitte zu Deinem Sommertee etwas über die Mengen der einzelnen Zutaten verraten? Ich habe Minze, Dost und Zitronenmelisse, und Rosenblätter wird es ja bald noch eine Menge in meinem Garten geben. Leider habe ich keine Ringelblumen. Schmeckt der Tee auch ohne, oder sollte ich Ringelblumen besorgen?
Liebe Grüße
Frauke von Lüttes Blog

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karinareichl 7. Juni 2017 - 8:08

Hallo Frauke!

Schön, dass du fündig geworden bist. Natürlich schmeckt der Tee auch sehr gut ohne Ringelblume und zum Mischungsverhältnis kommt es immer drauf an, welchen Geschmack man auch herausheben möchte. Aber verlass dich da auch auf dein Bauchgefühl, das hilft dir hier – so wie auch mir immer – sicherlich gut weiter 🙂 Viel Spaß beim Mischen,

Karina

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Kathy 13. August 2018 - 11:35

Also ich fände es auch gut erstmal ein genaues Grundrezept zu haben, das hilft mir wenn ich etwas noch nie gemacht habe. Ich ändere es dann später auch immer etwas ab. Ab genauere Angaben zum Sammeln, Trocknen und Mengenangaben brauch ich schon. Sonst mach ich es gar nicht erst. Ich habe zum Beispiel Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeersträucher im Garten, kann ich da einfach Blätter abzupfen und unbedenklich trinken? Frisch? Trocknen?

Danke
Kathy

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karinareichl 14. August 2018 - 7:20

Hallo Kathy!

Ja, du kannst Himbeer-, Johannis- und Stachelbeerblätter unbedenklich zu einem Tee mischen. Nur nicht länger als 15 Minunten ziehen lassen sonst lösen sich die Gerbstoffe und das kann zu Verstopfung führen. Hör auch ein wenig auf deine Intuition. Natürlich ist es wichtig, dass du nur Kräuter verwendest, wo du zu 100% weißt, dass diese nicht giftig sind. Wenn du aber dir dann vorstellst, dass du pro 1/4 Liter Wasser einen TL Kräuter für einen Tee verwenden sollst, kannst du schon anfangen eine Mischung zu erstellen. Teste dich durch, denn auch Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht fängst du einfach mit drei Kräutern zu mischen an.

Viel Spaß beim Testen und liebe Grüße,

Karina

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