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Räuchern mit regionalen Kräutern – Meine liebsten Räuchermischungen

by karinareichl
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Ganz individuell, wie man es selber gerade fühlt und benötigt. Eigene Räuchermischungen können gesundheitlich und emotional so viel für uns tun. Letzte Woche habe ich euch gezeigt, wie ihr harmonisierende Räucherkugeln selber herstellen könnt und jetzt wird es noch einfacher. Viele Kräuter in meinen Mischungen wachsen direkt vor der Haustüre und sorgen für einen wunderbaren und wirksamen Duft. Vielleicht auch für euch eine kleine Inspiration.

Räuchermischungen für mehr Wohlbefinden

In diesem Jahr habe ich bereits mehrmals geräuchert. Immer dann, wenn es mir mein Gefühl und meine Stimmung sagt, greife ich zu meiner Räucherpfanne. Wichtig hier zu wissen ist, dass ich in der Räucherpfanne zunächst Räuchersand ausschütte und dann die Räucherkohle anzünde. Wenn ihr Glück habt und einen Holzofen habt, dann könnt ihr da die Glut verwenden. Erst wenn diese glüht, kommt zuerst ein Harz darauf und dann erst die Kräuter. Sonst würden diese zu schnell einfach verbrennen.

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Beifuß-Fichte-Wacholder

Beifuß ist eines der ältesten Räucherkräuter und bietet Schutz und reinigt die Räume

Die Fichte schenkt uns neben dem Harz, das Viren und Bakterien in der Luft eliminieren kann, auch ihre Nadeln, die voller ätherischer Öle sind und uns Frische und Kraft geben.

Der Wacholder kann uns beim Räuchern mit allem was er hat unterstützen. Harz, Holz, Nadeln oder wie in meiner Mischung die Beeren sind zu verwenden. Er wirkt klärend, reinigend und desinfizierend.

Bei dieser Mischung kommt wie oben beschrieben, zuerst ein Harz auf die glühende Kohle. Ob Weihrauch oder das Harz unserer Nadelbäume wie Fichte, Lärche, Kiefer oder Tanne (das Harz sollte schon sehr hart sein), das ist ganz euch überlassen. Die zusätzliche reinigende Wirkung ist euch fix.

Fräulein Grün Tipp

Probiert auch ruhig die Nadeln der Tanne aus. Der Zitrusduft des ätherischen Öles in den Nadeln ist für mich einer meiner Lieblingsdüfte aus der Natur und die Nadeln finden auch immer wieder auf meinem Räucherstövchen Platz.

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Styrax-Rose

Das ist meine absolute Gute-Laune-Mischung. Styrax ist ein Harz, das vanillig-blumig duftet und entspannt und ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Es hilft auch dabei, die Kraft von Rosenblüten hervorzuheben. Denn die Rose schafft es jedes Zimmer in einen warmen und harmonischen Raum zu verwandeln.

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Dost-Engelwurz-Weihrauch

Eine erdige Waldmischung. Denn die Engelwurz auch Angelika genannt, umhüllt uns mit dem Rauch wie ein Schutzmantel und hat ausgleichende Eigenschaften.

Der Dost (Wilder Majoran) wird auch Wohlgemut genannt und zeigt schon, dass es als altes Räucherkraut für gute Stimmung sorgen kann. Aber die enthaltenen ätherischen Öle wie das Thymol (auch im Thymian) wirken dazu entzündungshemmend. Früher wurde der Dost auch gegen Verhexungen geräuchert. 😉

Welche Räuchermischungen sind eure Liebsten? Ich freu mich auf eure kreativen und wirkungsvollen Ideen.

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3 comments

Claudia 9. Dezember 2018 - 18:21

Wo kann ich das Buch bestellen u was kostet es danke lg Claudia

karinareichl 19. Dezember 2018 - 9:46

Hallo liebe Claudia!

Das Buch gibt es ab April im Buchhandel.

Liebe Grüße,

Karina

Raus mit den Viren - Räuchern für die Gesundheit - 12. Dezember 2019 - 17:25

[…] jetzt rund um die Rauhnächte eine große Tradition mit sich bringt. In meinen Beiträgen über das Räuchern könnt ihr dazu bereits einiges Lesen. Für das heutige Räuchern habe ich mir ein altes […]

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