Home Naturgarten Vom Kompost zum schwarzen Gold – aber bitte richtig

Vom Kompost zum schwarzen Gold – aber bitte richtig

by karinareichl
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//in Kooperation mit dem Salzburger Lagerhaus//

Die Schritte in Richtung Naturgarten, so wie ich ihn mir vorstelle, sind im Grunde abgeschlossen. Aber eine Sache, die fehlt mir noch. Ein Komposter. Und da möchte ich einen ganz natürlichen aus Holz, weil er vom Stil her am besten in meinen Garten passt. Beim Salzburger Lagerhaus gibt es neben echt beeindruckenden Kompostiersystemen aber auch meinen Simplen aber dem Nutzen entsprechenden Latten-Komposter.

Es liegt auf der Hand, ein Garten wie meiner braucht viel nährstoffreichen Humus und organischen Dünger. Und den erhalte ich, indem ich nun endlich auch meinen eigenen Komposter im Garten habe. An einem dezenten Platz aber nah zur Küche, denn alles was zu weit weg ist, bringt einen in Versuchung es doch nicht zum Komposter zu bringen.

Das ist wie mit Küchenkräutern. Sind diese zu weit weg, kocht man ohne.

Also der Standort ist gefunden und nun darf alles rein, was in einen Komposter gehört. Und da gibt es immer noch Unstimmigkeiten. Im Grund kann man sagen, alles was aus Küche und Garten verrotten kann, was roh und ungesalzen ist darf auf den Komposter

Hier eine Auflistung für euch, was rein darf. Danke an das Salzburger Lagerhaus für diese Liste.

  • Pflanzen- und Blumenreste, Stauden, Rinden
  • Hecken-, Strauch- und Baumschnitt
  • Obst- und Gemüseabfall
  • Kaffee- und Teesatz mit Filter
  • Federn, Haare
  • Wollreste
  • Stroh, Heu
  • Laub, Moos
  • Rasenschnitt (angetrocknet)
  • Unkraut ohne Samen
  • verbrauchte Erde (Balkonkasten- oder Blumentopferde)
  • Holzasche (max. 3 %)
  • unbedrucktes Papier und Karton

Und was darf nicht auf den Kompost

  • behandeltes Holz
  • Staubsaugerbeutel
  • Zigarettenreste
  • Nussschalen (sind zu hart, müssten vorher zerkleinert werden)
  • samentragende Unkräuter
  • Hygieneartikel (Keimbildung)
  • Thujen hemmen die Verrottung
  • Blätter von Nussbaum, Kastanie oder Akazien
  • keine gekochten Lebensmittel, Fleischreste (zieht Ratten an) …

Für welchen Komposter man sich schlussendlich entscheidet ist eine individuelle Sache, braucht aber ein wenig Geduld, denn es dauert ca. 1 Jahr, bis man dann schwarzes Gold für seinen Garten in Händen hält.

Damit es aber nicht länger dauert, hat das Salzburger Lagerhaus noch ein paar Tipps für uns.

  • Rasenschnitt, Moos und Laub nur in dünnen Schichten und gut vermischt mit anderen Materialien auf den Kompost geben.
  • Äste auf 5 cm zerkleinern. Desto kleiner das Material ist, desto schneller verrottet es. Ein Gartenhäcksler ist bei größeren Mengen der ideale Partner.
  • Katzenstreu nur auf den Kompost geben, wenn auf der Packung „Kompostierbar“ vermerkt ist.
  • Mäusegitter für den Untergrund einsetzen.

 

 

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