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Microgreens – das neue Superfood selbst gezogen

by karinareichl
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//in werblicher Zusammenarbeit mit Florissa//

Eines gleich vorweg – Micogreens sind keine Keimsprossen. Das sorgt meistens für Verwirrung, ist aber ganz leicht zu erklären. Alles was mit Erde angebaut wird sind Microgreens. Und da könnt ihr natürlich alle Samen verwenden, die ihr sonst vielleicht in einem Keimglas ziehen würdet. Aber es bietet sich noch mehr an zum Aussäen, denn heute möchte ich euch auch den Anreiz geben, vielleicht auch mal junge Sonnenblumenpflanzen als Microgreens auf euren Teller zu bringen. Erinnern mich im Geschmack ein wenig an Karotten.

Warum Micorgreens?

Für mich persönlich hat es gleich mal einen Grund: Ich liebe es, wenn ich Erde in meinen Händen spüren kann. Dazu bekommen die kleinen Samen, die ausgesät werden, viel Unterstützung aus der Erde, die natürlich idealerweise mit wertvollem biologischem Dünger angereichert wurde und auch für eine schnelle Keimung sorgt.
Micorgreens werden anders als bei den Keimsprossen ohne die kleinen Wurzeln gegessen. Dadurch sollen sie besser verdaulich sein. Außerdem brauchen Micorgreens bei der Keimung in der Erde viel Licht, was wiederum bedeutet, dass sie bei der Ernte schon mehrblättrig sein können und viel mehr Chlorophyll besitzen als ihre Keimsprosskollegen. Chlorophyll ist unserem Blut sehr ähnlich und wird auch als Anti-Aging-Mittel der Natur bezeichnet.

Und warum sollten jetzt keimende Pflanzen, Blumen, Gemüsesorten überhaupt als Sprösslinge gegessen werden?

Micorgreens sind wahre Vitaminbomben und haben oft ein Vielfaches an Vitamin C als in der ausgewachsenen Version und sind obendrein eine ausgezeichnete Nährstoffquelle.

Ich glaube, es sprechen damit viele Gründe dafür auf dem Fensterbrett ein Plätzchen für die jungen Sprösslinge frei zu machen. Vor allem, da jetzt genau die Zeit beginnt, wo viele von euch wie auch ich anfangen, die Pflanzen für die Gartensaison auszusäen. Und das macht diese Jahreszeit ideal zum Testen einer eigenen Micorgreensplantage. Dazu verwende ich genau dieselbe Erde. Nämlich die Kräuter- und Aussaaterde von Florissa. Alles biologisch, alles natürlich und der Grund, warum ich wie im letzten Jahr auch in diesem Jahr wieder auf den österreichischen Pionier des biologischen Gärtnerns zähle.

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Los geht´s mit dem Aussäen der Microgreens

Beliebt sind natürlich viele Kressearten, ich bleibe immer gerne bei der klassischen Gartenkresse, die mit vielen nützlichen Inhaltsstoffen, wie den Scharfstoffen überzeugt. Aber in einer weiteren Schale kommen Brokkoli, Radieschen und eben auch Sonnenblumen zum Zug.
Dafür gebe ich in die Schale die Florissa Kräuter- und Aussaaterde und drücke diese mit einem Flachen Stein fest.

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Die Samen werden nämlich nur aufgestreut und sind daher Lichtkeimer. Dann befeuchte ich die Erde täglich zweimal mit einer Sprühflasche oder meiner Mini-Dusch-Gießkanne. Ihr seht, der Anbau ist schonmal sehr unkompliziert.

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Warum ich eine Kräuter- und Aussaaterde verwende hat mehrere Gründe. Die Aussaat- und Kräutererde ist, wie auch die anderen Erden von Florissa-Natürlich, ein torffreies Spezialsubstrat für Jungpflanzen und garantiert mir unter anderem:

  • eine schnelle Keimung und optimale Wurzelentwicklung
  • geringen Salzgehalt, was ein gesundes Pflanzenwachstum garantiert
  • sie ist rein organisch vorgedüngt
  • die feinporige Struktur sorgt für ideale Luft- und Wasserdurchlässigkeit

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Standort für Micorgreens

Die gekeimten Samen lieben es sonnig und luftig, aber im Winter darauf achten, dass sie nicht bei einem zugigen Fenster stehen, wo kalte Luft reinkommt. Dazu ruhig die Schale, in der die kleinen Pflänzchen keimen, immer wieder mal drehen, damit jede Seite genügend Licht bekommt. Nach einer Woche sieht man dann schon, dass sich etwas bewegt. Und dann kann geerntet werden und euer Essen wird um viele Nährstoffe und Vitamine erweitert.

Kleiner Tipp:

Nach ca. sechs bis sieben Wochen muss abgeerntet werden oder ihr pflanzt dann eine kleine Sonnenblume in einen Topf und freut euch im Sommer über eine neue Samenernte aus eurer eigenen Pflanze für die nächsten Microgreens. 🙂

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