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Salbei-Minz-Sole – Das weiße Gold für unsere Zähne

by karinareichl
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Als Salzburgerin wurde mir bereits in den ersten Schuljahren gelernt, wie wichtig in der Geschichte der Stadt das Salz war. Das weiße Gold machte Lebensmittel lange haltbar, natürlich verfeinerte es viel durch seinen Geschmack aber es war auch so wertvoll, dass viele Städte wie Salzburg zu Reichtum kamen. Aber Salz war in vergangenen Zeiten vor allem auch eine Wundheilerin. Selbst die moderne Medizin greift immer noch auf das Salz zurück, wenn wir an die Kochsalzlösung denken.

Wasser und Salz – das Dream-Team

In Kombination mit Wasser wird das Salz zu Sole. Ein natürliches Elektrolyt mit vielen wertvollen Mineralstoffen. Natürlich nur, wenn man hochwertiges Salz wie z. B. Steinsalz verwendet. Finger weg von günstigem Tafelsalz. Das enthält keine wichtigen Stoffe mehr, da alles rausgefiltert wird, außerdem werden oft chemische Rieselhilfen zugefügt, was definitiv nichts für unsere Gesundheit ist.

Wellnessfreunde lieben das Bad in Solebädern. Ich mag ja besonders dieses schwebende Leichtigkeitsgefühl im Solewasser. Solche Bäder können aber auch Linderung bei Neurodermitis bringen.

Jetzt in der Winterzeit verwenden viele von euch bestimmt Salz zum Inhalieren. Meersalz eignet sich wunderbar bei Atemwegserkrankungen. Wenn der Hals schmerzt, dann hilft die Sole, wenn mit ihr gegurgelt wird.

Salz und seine Inhaltsstoffe

Das weiße Gold ist voller Mineralstoffe wie:

  • Kalium
  • Eisen
  • Magnesium
  • Calcium
  • Natrium
  • Fluor
  • Zink
  • Kupfer …

Daher mineralisiert das Salz auch die Oberfläche unserer Zähne. Zusätzlich wirkt das Salz auf unseren Mundraum und die Zähne wundheilend, entzündungshemmend und desinfiziert. Es ist also perfekt um es mit dem „Zahnkraut“ Salbei zu kombinieren.

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Salbei-Minz-Sole

Salbei wird auch das „Probiotikum der Mundhöhle“ genannt. In meinem Beitrag zum „Zahnpulver für weißere Zähne“ bin ich schon näher auf dieses tolle Heilkraut eingegangen, dass durch die enthaltenen Gerbstoffe

  • desinfizierende
  • entzündungshemmende
  • antioxidative

Wirkungen enthält.

Salbei vernichtet Keime auch bereits im Mund und beugt somit Ansteckungen im Hals und Rachen vor. Also vielleicht im Winter auch immer wieder ein Blatt roh kauen. Das hilft bereits und ist gut für die Zähne. Ich mache heute aber eine Sole, die verdünnt als Mundspülung verwendet werden kann. Hier hinein kommt, weil es ja so naheliegend ist, Steinsalz aus Österreich. Ihr könnt aber jedes hochwertige Salz dafür verwenden. Für den Geschmack kommt auch noch frische Pfefferminze dazu. Wenn ihr noch ein wenig mehr Pfefferminzgeschmack wollt, dann gebt ein wenig ätherisches Öl dazu. Sobald die Sole fertig ist, kommen zwei Tropfen dazu.

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Zutaten Salbei-Minz-Sole

  • Je nach Größe eures Glases verwendet ihr:
  • 1 Teil Steinsalz
  • 3 Teile Wasser
  • 1 Handvoll frischen Salbei und
  • 1 Handvoll frische Minze

Zunächst wird die Hälfte des Wassers erhitzt. Ebenfalls die Hälfte der Kräuter (½ Handvoll Salbei, ½ Handvoll Minze) wird mit dem heißen Wasser übergossen.

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Nach 15 Minuten den Kräutertee abseihen und in eine Flasche füllen. Ist der Tee ein wenig abgekühlt, kommt das Salz und die restlichen Kräuter dazu. Diese Sole sollte zwei bis vier Wochen ausziehen. Danach die Kräuter abseihen und die Sole in eine dunkle Flasche füllen.

Für die Mundspülung verdünnt ihr einen Teil Sole mit 10 Teilen Wasser und diese wird einmal am Tag nach dem Zähneputzen verwendet. Ihr könnt aber die pure Salbei-Minz-Sole auch unverdünnt in eine Sprühflasche geben und bei Entzündungen oder Halsschmerzen in den Mund sprühen.

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Ihr möchtet noch mehr über Kräuter erfahren? Dann besucht doch einen Kräuterkurs in Salzburg bei Fräulein Grün. Ich gebe euch hier Tipps und Tricks zu regionalen Kräutern weiter und wir produzieren viele tolle Rezepte.

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3 comments

Kräuterkraft mit Kräuterzuckerl - 1. März 2018 - 7:38

[…] Salbei-Minz-Sole – Das weiße Gold für unsere Zähne […]

Reply
Eva 30. April 2018 - 14:59

Hallo! Soll das Gemisch während der 2-4 Wochen Stehzeit hell oder dunkel stehen? Eher kühl oder warm?
Danke
Eva

Reply
karinareichl 1. Mai 2018 - 16:09

Hallo Eva!

Eher dunkel und kühl. Direktes Sonnenlicht mögen die wenigsten Heilauszüge. Ausnahme Johanniskraut.

lg,

Karina

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