Home Naturgarten Durchs Kräutergartenjahr – der „Erstfrühling“ – Stecklinge, Rosen & das Veilchen

Durchs Kräutergartenjahr – der „Erstfrühling“ – Stecklinge, Rosen & das Veilchen

by karinareichl
0 comment

Copyright_Karina_Reichl

//in werblicher Zusammenarbeit mit Florissa natürlich//

Der Erstfrühling ist im phänologischen Kalender die zweite von insgesamt 10 Jahreszeiten. Dieser Naturkalender wird durch die Zeigerpflanzen bestimmt. In meinem letzten Beitrag habe ich euch bereits den Vorfrühling vorgestellt. Woran ihr nun erkennt, ob der Erstfrühling bereits bei euch angekommen ist sind Zeigerpflanzen wie:

  • Forsythie
  • Buschwindröschen
  • Narzissen
  • die ersten grünen Blätter der Johannisbeere
  • Stachelbeere
  • Rosskastanie oder
  • Linde

Aber je nach Region ist das natürlich unterschiedlich. In der Stadt Salzburg, wo ich wohne, ist die Vegetation bereits ca. 20 bis 40 Tage vor dem inneralpinen Gebiet. Bei uns bekommt zum Beispiel der Bärlauch bereits seine ersten Knospen und 30 Kilometer südlich spitzen gerade erst die Blätter durch die Erde. Aber genau das, macht den phänologischen Kalender so brauchbar für alle, die auch mit der Natur gärtnern möchten oder einfach diese ein wenig näher kennenlernen möchten.

Arbeiten im Erstfrühling

Viele sind gedanklich schon bei den neuen Pflanzen, die in diesem Jahr gehegt und gepflegt werden sollen. Die Aussaat der Samen hat bereits begonnen. Mehr dazu im Beitrag zum Erstfrühling. Aber neben den Samen können auch per Stecklingsvermehrung Pflanzen vermehrt werden. Der Vorteil hier ist, dass die Stecklinge dieselben Eigenschaften haben wie die Mutterpflanze.

  • Lavendel
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian

Diese Kräuter eignen sich dafür hervorragend. Es sollten sich bei der Mutterpflanze noch keine Knospen gebildet haben. Wichtig ist, dass ihr euch nur von gesunden Pflanzen einen Steckling abschneidet und unbedingt ein ganz scharfes Messer verwendet.

Der Steckling sollte mindestens 5 cm maximal 10 cm lang sein und 2 bis 3 Blattpaare besitzen. Wenn jetzt ganz lange Blätter dransitzen, kürzt diese ein wenig ein. Jetzt setzt das Messer an und schneidet leicht abgeschrägt den Steckling ab. Einmal angesetzt und beherzt durchgeschnitten. Und es ist wie ein kleines Lottospiel, denn nicht jeder Steckling wird anwurzeln. Deshalb schneidet 3 bis 4 Stecklinge eurer Pflanze ab.

Stecklinge ab in die Erde

Gleich nach dem Abschneiden sollte der Steckling ca. 1 cm tief in eine Aussaaterde gesetzt werden und dort gut und fest sitzen. Also die Erde gut andrücken und dann gießen. Die Erde sollte immer feucht aber nicht sumpfig nass sein. Die kleinen Stecklinge mögen dann einen windgeschützen Standort. Ihr könnt zusätzlich für die ersten Tage eine durchsichtige Haube wie von einem Frühbeet darüber stülpen damit nicht zu viel Wasser verdampft.

Copyright_Karina_Reichl

Beerenobst vermehren

Auch Johannisbeere und Stachelbeere können durch Stecklinge vermehrt werden. Hier solltet ihr die Triebe aus dem letzten Jahr verwenden. Schneidet hier einen ca. 10 cm langen Trieb ab und entfernt im unteren Drittel die Knospen und Blätter. Entweder steckt ihr den Steckling gleich im Garten in die Erde oder ihr setzt ihn wie bei den Kräutern oben beschrieben in einen Topf.

Copyright_Karina_Reichl

Direkt in die Erde absenken

Beerensträucher können auch noch mit einer anderen einfachen Methode in einem Garten vermehrt werden. Brombeere, Himbeere, Johannisbeere oder Stachelbeere haben lange Triebe, die ihr auf den Boden biegen könnt, darüber Erde schaufelt und mit einem Band oder einem Stein beschwert, dass sie so anwurzeln. Wenn sich die ersten Wurzeln gebildet haben, dann könnt ihr diesen Trieb von der Mutterpflanze abschneiden.

Kräuter im Garten teilen

Eine ganze tolle Methode um eure Kräuter wie zum Beispiel:

  • Schnittlauch
  • Beifuß
  • Johanniskraut
  • Liebstöckel
  • Pfefferminze
  • Melisse
  • Estragon

zu vermehren ist es diese einfach zu teilen.

Copyright_Karina_Reichl

Ob im Topf gewachsen oder aus eurem Nutzgarten. All jene krautig wachsende Pflanzen vertragen es sehr gut durchgeschnitten zu werden, um die zu vermehren. Die Austriebe sollten dafür bereits 5 bis 10 cm lang sein. Grabt die Pflanze aus der Erde oder nehmt sie aus dem Topf und zieht oder schneidet sie auseinander. Die Pflanzenteile, die dann oberhalb der Erde bleiben, sollten auf 5 cm gekürzt werden, damit auch hier wieder nicht zu viel Wasser verdampft. Dann wieder in die Erde oder einen Topf setzten, Erde gut festdrücken und angießen.

Der Florissa-Tipp im Erstfrühling

Wer sich auf eine neue Rosenpracht im Garten freut, der kann jetzt bereits mit der Pflege beginnen. Rosen vertragen im Frühjahr einen Rückschnitt bis auf ca. 10 cm. Vor allem dann, wenn die Pflanze im letzten Jahr vielleicht sogar krank war. Durch diesen Rückschnitt können sich die kranken Rosenpflanzen wunderbar erholen. Und jetzt kommt das Düngen, denn Rosen brauchen Zuneigung in Form von Nahrung.

Copyright_Karina_Reichl

Und da ich hier natürlich auch gerne meine Rosenblüten für die Naturkosmetik verwende, siehe Rosencreme, achte ich natürlich auf biologische Düngung, die mir mein Gartenpartner Florissa liefert. Der österreichische Pionier des biologischen Gärtnerns empfiehlt für rosige Zeiten den organischen Rosendünger mit einer natürlichen Langzeitwirkung. Denn üppige Blüten sind das, was wir uns wünschen und da kommt auch noch mein Lieblingsprodukt zusätzlich zum Zug. Ich bin der größte Fan von Mikroorganismen. Die lebenden Teilchen unterstützen mich sowohl im Garten als auch bei meinen Zimmerpflanzen. Und für die Rosenliebhaber kann ich die bodenbelebenden Mikroorganismen empfehlen. Ein ökologisches Prinzip, das funktioniert.

  • Verbessert die Bodenstruktur und die Wasserspeicherfähigkeit
  • Erhöht die Widerstandskraft der Pflanzen
  • Aktive Mikroorganismen für alle Zierpflanzen – insbesondere für Rosen
  • Lockerer, fruchtbarer Boden – reduzierter Düngeraufwand
  • Optimale Nährstoffversorgung
  • Starke Abwehrkräfte gegenüber Stressfaktoren

Copyright_Karina_Reichl

Und wenn ihr jetzt eure Rosen neu in euren Garten oder auf euren Balkon holt, dann achtet auch gleich zu Beginn auf die richtige Erde wie die Florissa Rosenerde. Natürlich ein torffreies Spezialsubstrat für alle Rosenarten. Denn die 100 % natürlichen Rohstoffe bieten die ideale Grundlage für gesunde Wurzeln und so wächst die Pflanze gesund und wir können uns über eine üppige Blüte freuen.

Wilde Kräuter im Garten – das wohlriechende Veilchen (Viola odorata)

Veilchen erfreuen uns alle. Sie sind die süßen, lieblichen Frühlingsboten, die wild wachsen und so wunderbar duften wie das wohlriechende Veilchen, dass sich im Erstfrühling zeigt. Und genau dieses könnt ihr euch auch nach Hause holen aber es hat auch seine Vorlieben.

Copyright_Karina_Reichl

Vorlieben des Veilchens

Am liebsten wachsen Veilchen auf nährstoffreichem Boden und da sie meist auch am Waldrand in der Natur zu finden sind, solltet ihr bei euch einen halbschattigen Platz suchen. Einmal eingepflanzt vermehren sie sich wie ein Blütenteppich im Garten. Ihr könnt die Veilchen (in guten Gärtnereien bekommt ihr die Pflänzchen) in einem Abstand von ca. 30 cm in den Boden einsezten. Dafür wartet aber die Frostperiode ab. Wollt ihr dann noch mehr Veilchen haben, könnt ihr diese zum Beispiel im Sommer teilen und wieder einsetzen.

Das Veilchen im Topf

Aber auch in einem Topf wächst das Veilchen sehr gut. Hier achtet aber auf eine biologische Düngung denn nur mit Wasser gießen wäre zu wenig. Da das Veilchen keine große Hitze verträgt solltet ihr im Hochsommer den Topf in den Halbschatten stellen.

Das Veilchen für unsere Gesundheit

Schon Kaiserin Elisabeth hat für ihre Schönheit auf das Veilchen gesetzt. Aber die vielen tollen Inhaltsstoffe wie Saponine, Bitterstoffe der auch die Vitamine und Mineralstoffe machen es zu einem Heilkraut, dass bei Husten, Bronchitis aber auch bei Hautkrankheiten eingesetzt wird. Mehr dazu könnt ihr in meinen Beiträgen über das Veilchen lesen.

Veilchen fürs Gemüt

Aktuell ist alles, was unsere Stimmung aufhellt sehr gewünscht und da kommt das Veilchen ins Spiel. Schon der Anblick erhellt unser Gemüt und als Sirup im Glas oder als Spritzer in ein Gläschen Prosecco macht sich der Veilchensirup richtig gut.

Copyright_Karina_Reichl

Zutaten Veilchensirup

  • Eine Handvoll Veilchen
  • 500 g Zucker
  • 2 EL Saft einer Bio-Zitrone
  • ½ Liter Wasser

In einem Topf den Zucker im Wasser aufkochen, danach den Topf zur Seite stellen, die Veilchen und den Saft der Bio-Zitrone hinzugeben. Jetzt den Deckel drauf und die lila Blümchen 24 Stunden im Zuckerwasser ziehen lassen. Am nächsten Tag abseihen und in eine saubere Flasche abfüllen. Jetzt steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Lasst es euch gut gehen!

Copyright_Karina_Reichl

Auch für dich

Leave a Comment

Der neue Onlinekurs "Die Waldapotheke" ist da!Lerne alles über die Kraft des Waldes in meinem neuen Onlinekurs!