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Ein Jahr mit dem phänologischen Kalender

by karinareichl
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//in werblicher Zusammenarbeit mit Florissa//

Es ist das dritte Jahr, wo ich gemeinsam mit dem österreichischen Pionier des biologischen Gärtnerns Florissa durchs Gartenjahr gewandert bin. In diesem Jahr wollten wir euch mit vielen Tipps und Tricks Monat für Monat den phänologischen Kalender näherbringen. Denn die Natur hat ihre eigene Zeitrechnung und richtet sich nicht nach einem bestimmten Datum, wo wir unsere vier Jahreszeiten nach Berechnen.

Für viele Bauern oder Profigärtner war dieser Naturkalender der rote Faden durch das Jahr. Aber auch immer mehr Hobbygärtner richten sich nach ihren Pflanzenfreunden und deren Erscheinen um zu gärtnern. Entstanden ist dieser Naturkalender aus vielen Beobachtungen der Bauern und Gärtner im 18. Jahrhundert. Warum, es geht um eine reichhaltige Ernte von Gemüse, Obst oder Blumen und wenn du die Natur beobachtest, dann zeigt sie dir die richtige Menge an Feuchtigkeit, genügend Sonne und natürlich die passenden Temperaturen für den Anbau. Ob diese wichtigen Faktoren passen, sieht man anhand der Zeigerpflanzen in der Natur. Das sind Blumen und Bäume, die uns ihre mit ihrem Erblühen oder Erscheinen zeigen ob es der perfekte Zeitpunkt ist, um loszulegen.

Und ja, es funktioniert. Die Ergebnisse und die Ernte sind meist so überzeugend, dass es sich lohnt hier einen Blick darauf zu werfen.

Und von Region zu Region variiert der phänologische Kalender. Denn wenn bei dir bereits der Erstfrühling da ist, weil sich eben die Forsythien zeigen, kann es in einer anderen Region erst in 3 bis 4 Wochen soweit sein weil vielleicht noch Schnee liegt. Aber genau das macht diesen Naturkalender auch so interessant, weil er sich nach der Natur und nicht nach einem fixen Datum orientiert.

Die zehn Jahreszeiten des phänologischen Kalenders

Hier ein Überblick, zu welchen Jahreszeiten welche Zeigerpflanzen zu finden sind.

Vorfrühling: Schneeglöckchen, blühenden Kätzchen der Haselnuss, Winterlinge, Krokusse, Leberblümchen, Schlüsselblume oder Huflattich

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Erstfrühling: Forsythie, Buschwindröschen, Narzissen, die ersten grünen Blätter der Johannisbeere, Stachelbeere, Rosskastanie oder Linde

Vollfrühling: Apfelblüte, Fliederblüte, Löwenzahn, Maiglöckchen, Waldmeister, Bärlauch

Frühsommer: Schwarze Holunder blüht, Pfingstrose, wilde Rose (Hundsrose), Klatschmohn, Weißdornblüte, ersten Erdbeeren reifen

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Hochsommer: Lindenblüte, Lavendel, Hortensie, Johannisbeere, Stachelbeere und die ersten Himbeeren reifen

Spätsommer: Heidekraut blüht, Goldrute, Dahlien, die ersten Apfel- und Zwetschgensorten reifen.

Frühherbst: Herbstzeitlose, Holunderbeere, Haselnüsse, Brombeere, Kornelkirsche, Hagebutte, Sanddorn, Weißdornbeeren, Äpfel, Birnen und Zwetschgen

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Vollherbst: Walnüsse, Quitten, Eicheln, Bucheckern, Rosskastanien, Wilder Wein

Spätherbst: Vogelbeere, Hagebutten, Schlehe

Winter: Eichenbaum ohne Blätter, Christrose zeigt sich unter dem Schnee

Das sind sie, die zehn Jahreszeiten. Jetzt ist in diesem neuen Jahr deine Beobachtungsgabe gefragt, wann entdeckst du das erste Schneeglöckchen, wann blüht die Linde oder wann wird es Zeit Walnüsse zu knacken.

Auch die Tierwelt zeigt uns viel an. Beobachte mal wann du die ersten Schwalben siehst oder die ersten Maikäfer schlüpfen.

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Und damit freue ich mich jetzt schon wieder auf ein neues Gartenjahr mit Florissa, bis dahin verwöhne ich meine Zimmerpflanze mit den wertvollen Florissa Mikroorganismen, die in diesem Jahr auch für meine Pflanzenfreunde unter dem Christbaum landen werden, denn durch das üppige Wachstum meiner Zimmerpflanzen bekomme ich immer ein erstauntes „Was gibst du deinen Pflanzen?“ Und ich gestehe gerne, dass ich lebende Helferchen habe. Die Florissa Mikroorganismen.

 

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