Home Naturerlebnis Mein großes Dankeschön an meine wilden Bewohner im Garten – Das Florissa Insektenhotel

Mein großes Dankeschön an meine wilden Bewohner im Garten – Das Florissa Insektenhotel

by karinareichl
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//in werblicher Zusammenarbeit mit Florissa//

Wir brauchen sie zum Überleben! Bienen und Co. Und ich spreche hier jetzt nicht nur von Honigbienen. In unseren Gärten, am Balkon oder auch auf Fensterbrettern tummeln sich viele Lebewesen, die für unsere Zukunft wichtig sind. Jetzt vor dem Winter wird es Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, diesen wertvollen Lebewesen etwas zurückzugeben.

Bienen sind die bekanntesten Bestäuber aber es gibt hier nicht nur die eine klassische namens Honigbiene. Hummel, Sand- oder Mauerbiene und noch so viele mehr arbeiten und leben rund um uns herum. Laut dem Naturschutzbund gibt es weltweit etwa 20.000 Bienenarten und 696 leben davon in Österreich und ich weiß gar nicht wie viele davon in meinem Garten. Was ich, seitdem ich dieses Kleinod besitze, sofort gelernt habe ist, dass es für die meisten Wildbienen keinen Stock gibt, wo sie gemeinsam mit anderen wohnen. Der Großteil der Wildbienen lebt alleine warum sie auch Solitärbienen genannt werden. Diese fleißigen Bestäuber suchen sich in der Natur kleine Verstecke, wo sie auch dafür sorgen, dass es Nachwuchs gibt. Jedes Jahr aufs Neue bestaune ich im Frühling die fliegenden Meister beim Nestbau in meinen Bienenhotels.

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Die heimlichen Helden

Neben den vielen tollen Bienenarten gibt es aber auch noch weitere Bestäuber, die dafür sorgen, dass zum Beispiel auch bei mir im Garten meine Kräuter und Blumen bestäubt werden. Schmetterlinge, Käfer, ja auch Mücken und Fliegen tragen dazu bei. Diese Insekten sind für jeden Naturgartenliebhaber die wichtigsten Helferlein. Und um ihnen auch meinen Dank zu zollen, freue ich mich, dass ich Ihnen noch ein viel größeres Zuhause und einen Schutz vor dem Winter bieten kann.

Insektenhotels für mehr Leben im Garten

Florissa – der österreichische Pionier des biologischen Gärtnerns unterstützt mich seit dem Frühling in meinem Naturgarten mit natürlichen Düngerprodukten damit meine Kräuter und Pflanzen gesund und ertragreich wachsen. Aber ein Garten ist mehr als nur seine Pflanzen. Es ist das Zusammenspiel aus kleinen Organismen in der Erde bis hin zu einer Artenvielfalt an Tieren, die im Garten leben. Natürlich weiß Florissa, wie wichtige Wildbienen und Co. für einen lebenden Garten sind. Das große Florissa Insektenhotel ist ein Teil, um den Garten zu einem funktionierenden Ökosystem umzubauen. Verschiedene „Zimmer“ sind individuell auf die Nützlinge abgestimmt und das Innenleben sorgt dafür, dass sie sich wohlfühlen. Alles von Hand mit FSC-zertifiziertem Holz gefertigt.

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Und eines möchte ich betonen, man braucht nicht unbedingt einen Garten um Insekten ein Zuhause zu bieten. Auch auf Balkon oder Terrasse suchen, die für unsere Zukunft wichtigen Bestäuber, immer ein Plätzchen, dass wir ihnen so leicht bieten können. Dazu gibt es die kleineren Unterschlupfe wie das Marienkäfer-, oder Bienenhotel. Jetzt im Herbst suchen viele von den Insekten Nist- und Schlafplätze. Dabei ist aber wichtig darauf zu achten:

  • Das Nützlings-Hotel sollte sonnig, wind- und regengeschützt stehen
  • Idealerweise mindestens auf Kniehöhe aufstellen oder
  • mit Hilfe der mitgelieferten Haken aufhängen

Was im Herbst für Insekten zu tun ist

Alle Gärtnermotivation in Ehren aber die Gartenschere einfach jetzt liegen lassen und nicht gleich alles an Pflanzen, weil der Sommer vorbei ist, umackern. Die Nützlinge nutzen sie bis zur letzten Blüte. Lasst auch gerne Blüten und Pflanzenstängel stehen, das sind tolle Plätze, wo Solitärbienen und Co. ebenfalls ein Plätzchen finden.

Mein Insektengarten

Bei mir sieht es mehr nach Hexengarten als englischem Rasen aus und ich liebe es. Nicht nur weil es mir ein wenig verwachsen besser gefällt, nein ich weiß auch, hier lebt alles. Deshalb finden sich bei mir auch Kräuter wie:

  • Rosmarin
  • Thymian
  • Schnittlauch
  • Dill
  • Melisse
  • Salbei
  • Borretsch
  • Minze

Diese bieten den Insekten so viel Nahrung und am liebsten beobachte ich die Hummeln am Beinwell. Der blüht vom Frühling bis in den Herbst hinein und da geht’s dann so richtig ab.

Auch wenn das Insektensterben leider ein aktuell immer noch sehr großes und bedrohliches Thema ist, wir können sehr viel dazu beitragen. Auch wenn es nur ein Topf mit blühenden Kräutern am Fensterbrett ist um für Nahrung zu sorgen. Wenn ihr ein wenig mehr Platz habt, dann denkt an einen Nistplatz für die so wichtigen Insekten.

 

 

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