
Copyright_Karina_Reichl
Es war ein „dorniges“ Jahr 2017. Die erste schmerzhafte Berührung mit Dornen hatte ich wie jedes Jahr mit meinen Stachelbeeren im Garten, viele kleine steckten in meiner Hand beim Sammeln der Weißdornbeeren und den Jahresabschluss machten die Wachholderbeeren und die haben es wirklich tief in meine Haut geschafft. Damit erster Tipp: tragt Handschuhe! Aber das selber sammeln frischer Wacholderbeeren ist jeden Pikser wert. Was für eine starke Heilpflanze …




Ist das der Bärlauch oder doch das Maiglöckchen? Sieht so der Spitzwegerich aus oder woran erkenne ich die Schafgarbe? Die klassischen Fragen, die auch ich mir am Beginn beim Sammeln gestellt habe. Für viele Kräuterfreunde ist gerade der Anfang eine Hürde, die auch Gefahren bergen kann. Denn sobald Kräuter für den Eigengebrauch gesammelt werden, muss man sich einfach zu 100 Prozent sicher sein. Kräuterwanderungen sind die beste Möglichkeit viel zu lernen. Eine Frau, die mich in den Anfängen meiner Ausbildung zur TEH-Praktikerin bei vielen Kräuterwanderungen in die Welt der Pflanzenbestimmung eingeführt hat, ist Maria Enzinger aus Saalfelden. Die studierte Biologin verbindet Fachwissen mit Respekt vor der Natur und dem Wissen um die Kraft der Kräuter. Eine Kombination, die mich bei jeder Kräuterwanderung gefesselt hat. Ich habe sie zu „Fräulein Grün fragt …“ gebeten



