Das Gänseblümchen lässt mich einfach nicht los. Nachdem ich euch ja schon drei Rezepte zur Heilpflanze des Jahres 2017 verraten habe, schweben noch so einige weitere in meinem Kopf herum. Eines davon möchte ich euch gleich verraten, da es wirklich so einfach ist und mit einer Heilpflanze kombiniert wird, die vor unserer Haustüre in großen Mengen wächst: der Spitzwegerich.
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Kakaobutter, Lavendelöl und Rosenblüten, die sich langsam im heißen Wasser auflösen und sich wie eine zweite pflegende Haut über den Körper legen. Meine längste Badepraline der Welt lässt Mutterherzen in diesem Jahr garantiert höher schlagen, denn eines ist doch fix: Egal wie alt man ist, die Mütter dieser Welt freuen sich immer über Geschenke, die mit Liebe zubereitet wurden.
In diesem Jahr schenke ich meiner Mama die Blumen in getrockneter Form. Neben den Rosenblüten habe ich noch ein paar Malvenblüten aus dem letzten Sommer übrig und die passen farblich wunderbar in diese selbstgemachten Badepralinen. Ihr könnt natürlich jede Art von getrockneten Blumen und Kräutern verwenden. Ideal ist es, wenn diese eine pflegende oder schützende Wirkung auf die Haut haben wie zum Beispiel die Ringelblume oder Lavendel. Letzteres kommt bei mir in Form von einem ätherischen Öl dazu.
Die Geschenkidee zum Muttertag
Ich verwende zur Herstellung eine Eiswürfelform mit länglichen Spalten. Natürlich funktioniert das auch wunderbar mit jeder anderen Form.

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Zutaten für vier Badepralinen
- 100 g Natron
- 40 g Zitronensäure
- 30 g Kakaobutter (gibt es als Blättchen zu kaufen)
- 30 g Maisstärke
- 1–2 EL Bergsalz
- 10 Tropfen Lavendelöl fein
- 1 kleine Handvoll Blüten
Zunächst mischt ihr Natron, Zitronensäure, Maisstärke und Bergsalz gut miteinander durch. Währenddessen kann die Kakaobutter in einem Wasserbad zum Schmelzen gebracht werden. Wenn alles flüssig ist, mischt ihr diese unter die trockenen Zutaten. Erst zum Schluss wird das Lavendelöl untergemischt. Natürlich sollen eure Mütter die besonderen Blüten auch sehen. Damit legt die Blüten unten in die Form und gießt erst danach die gemischten Zutaten darüber. Nun muss das ganze einen Tag trocknen oder wenn ihr es eilig habt, könnt ihr den Vorgang im Gefrierschrank beschleunigen.

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Die Badepralinen lösen sich im heißen Bad ganz langsam mit leichtem blubbern auf und sorgen für eine zarte Haut und großes Badevergnügen, von dem eure Mütter länger etwas haben als vielleicht von den klassischen Schnittblumen. 😉
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Er liebt mich, er liebt mich nicht. Das Gänseblümchen hat schon für so manche Liebesgeschichte als Orakel gedient aber welche Heilkräfte diese bei Jung und Alt beliebte Wiesenblume hat, das ist vielen nicht bekannt. Bei hartnäckigem Husten und Erkältungen hilft sie auf sanfte Art und im Frühling wird sie bei der Entgiftung des Körpers eingesetzt. All diese Fähigkeiten werden nun das erste Mal so richtig gewürdigt, denn die Bellis perennis ist die Heilpflanze des Jahres 2017. Sie verwenden wir heute in drei einfachen und schnellen Rezepten, die unserem Körper bei Beschwerden unterstützt.

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Weite Wiesen voller Heilpflanzen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Da eine Schafgarbe, dort Wiesenkümmel und hier eine Angelika. Oft ist das Pflanzenerkennen und -finden für viele gar nicht so einfach, wenn man sich für den Eigenbedarf aus Wald und Wiese bedienen möchte. Wenn das als Kräuterneuling am Anfang eine Hürde ist, muss man definitiv nicht auf die Heilkraft der Kräuter verzichten. Auch auf dem kleinsten Fensterbrett können die verschiedensten Heilpflanzen wachsen und gedeihen.

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Zart, lieblich, duftend … das Veilchen überdeckt gerade wie ein lila Teppich meinen Garten. Allein der Anblick löst in mir gute Laune aus und dann dieser feine Frühlingsduft … herrlich! Wie ihr euch diesen verewigen könnt, habe ich im letzten Jahr bereits mit der Espressokanne gezeigt. In diesem Jahr geht es um den Geschmack. Ein Sirup, der auch gut gegen trübe Stimmung helfen kann, ist schnell zubereitet.

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Mein Blick ist im Grunde ständig auf den Boden gerichtet, immer auf Entdeckungsreise welche Heilpflanzen es gerade gibt. Seit diesem Frühling wandern meine Augen aber auch in die Höhe. Gerade jetzt sprießen sie, die kleinen Knospen, Kätzchen, jungen Blüten, Blätter oder Nadeln an Bäumen und Sträuchern. Diese jungen Pflanzenteile sind reich an Eiweiß, Mineralsstoffen, Vitaminen und ätherischen Ölen und sie liefern uns viel Energie. Einer dieser Bäume ist die Birke, die ausleitend und entzündungshemmend wirkt. Aus diesen Knospen werde ich heute ein vitalisierendes Birkengewürz herstellen.

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Kämpft ihr auch manchmal mit einem trägen Darm? Ich sag nur: Essig, Honig und Kräuter – drei Produkte, die aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Als Naturprodukt ist jedes für sich ein Traum. In Kombination und angewandt als Darmpflegemittel sind sie unschlagbar! Gerade jetzt im Frühling, wo wir alles wieder in Schwung bringen und die Giftstoffe des Winters raustransportieren wollen, kann uns der Essig-Honig-Kräuter-Mix – Oxymel, auch genannt Sauerhonig, unterstützen. Ärzte der Antike, wie Hippokrates haben schon darauf geschworen und auch in meiner laufenden Ausbildung „TEH-Naturapotheke“ wurde ich auf die darmpflegende Wirkung des Sauerhonigs hingewiesen.
„Ein Allroundwissen über Heilkräuter und Medizin, das mich vor Bewunderung erblassen lässt.“ So habe ich vor knapp einem Jahr in meinem Beitrag über Gerbstoffe das Wissen von Anika Schwingshackl beschrieben. Eine meiner Vortragenden in der TEH-Ausbildung. Und dass ich nicht zu hoch gestapelt habe, beweist die studierte Apothekerin in ihrem Buch „Wirksam Fasten – Neustart mit der Kraft der Kräuter“.
Das Buch habe ich an einem Nachmittag durchgelesen und zum ersten Mal packt mich die Lust, eine Fastenkur zu versuchen. Warum? Weil der Körper auf nichts verzichten muss und sie uns mit übersichtlichen Einkaufstabellen und Rezepten an die Hand nimmt und durch eine Fastenwoche mit Kräuter und wertvollen Lebensmitteln führt. Ich habe Anika Schwingshackl zu Fräulein Grün fragt … gebeten.

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Diese weiße milchige Flüssigkeit, die austritt und dann auch noch so an den Fingern klebt. Als Kind dachte ich Löwenzahn sei giftig und das einzig tolle sind die Pusteblumen. Tja, man lernt nie aus, denn der Löwenzahn ist eine der wertvollsten Heilpflanzen, die uns die Natur vom Frühling bis in den Herbst hinein schenkt. Von der Wurzel bis zur Blüte lassen sich Löwenzahnhonig, Salate, Tinkturen, Tees und noch vieles mehr zaubern. Jetzt ist die Pflanze das Hilfsmittel um fit in den Frühling zu starten.

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Mein Laster, meine Liebe! Frisches Brot … Dieser Duft bringt meine Synapsen zum hüpfen und sofort stellt sich ein zufriedenes Gefühl ein. Aber, bei mir kommt nur mehr selbst gebackenes Brot auf den Tisch. Der Aufwand ist ein wenig größer aber ich weiß halt genau was drinnen ist. Und ein Bauernbrot mit Ringelblumen habe ich noch bei keinem Bäcker entdeckt 😉


